Die Global Social Venture Competition (GSVC) war ein Businessplan-Wettbewerb für Sozialunternehmen in der Gründungsphase. Sie startete 1999 an der Haas School of Business der University of California in Berkeley und wurde über die Jahre in Zusammenarbeit mit Hochschulen in den Vereinigten Staaten, Europa, Asien, Afrika und Südamerika durchgeführt.
Was die GSVC tat
Die Teams reichten Projekte ein, die hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Auswirkungen sowie ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit bewertet wurden. Die Finalisten teilten sich jedes Jahr Preisgelder in Höhe von insgesamt mehr als 50.000 Dollar, und im Laufe des Wettbewerbs wurden insgesamt mehr als eine Viertelmillion Dollar vergeben. Zudem wurden Gründer mit Mentoren und Impact-Investoren zusammengebracht.
Warum das für Impact Investing zählte
Die GSVC verlangte von den Teilnehmern, neben einer finanziellen auch eine messbare gesellschaftliche Rendite nachzuweisen. Dies ermutigte die Gründer dazu, ihre Wirkung zu quantifizieren, zu einer Zeit, als dies bei nur wenigen Wettbewerben der Fall war. Zu den Finalisten gehörten Husk Power Systems, Revolution Foods und d.light.
Bis 2019 lief die GSVC bereits seit zwei Jahrzehnten und zog in den Jahren mit der höchsten Teilnehmerzahl fast 600 Beiträge aus 64 Ländern an. Das Berkeley-Haas-Programm wurde inzwischen eingestellt.