Nicht alles EU-Geld wird in Brüssel entschieden. Programme für grenzüberschreitende Zusammenarbeit verlagern Förderentscheidungen zu den Regionen, die sich eine Grenze teilen, auch Grenzen zu Nicht-EU-Nachbarn.
Wie es funktioniert
Eine Region auf der einen Seite und eine auf der anderen einigen sich auf gemeinsame Prioritäten: sauberes Wasser, Kleinunternehmen, Tourismus, Katastrophenschutz. Die EU ko-finanziert die Projekte, lokale Stellen auf beiden Seiten führen sie aus. Die Summen sind bescheiden, die Wirkung vor Ort ist real.
Warum es anders ist
Die meiste EU-Förderung läuft von oben nach unten. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist das Gegenteil, und genau das ist der Punkt. Sie baut Vertrauen zwischen Nachbarn durch kleine, konkrete Projekte auf, nicht durch große Strategie.
Sie fügt sich in die breitere Landkarte der EU-Nachbarschaftsförderung ein.